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Am Anfang war das Licht – Dokumentarfilm zum Thema Lichtnahrung

Am Anfang war das LichtDer Dokumentarfilm „Am Anfang war das Licht“ berichtet in einer recht umstrittenen und unglaublichen Weise zum Thema Lichtnahrung. Demnach soll es schon seit Jahrtausenden Menschen geben, die nicht essen und trinken müssen. Als Zuschauer begibst du dich also auf eine spannende Fährtensuche mit Laborexperimenten und Erlebnisberichten, um das doch recht aufgeklärte naturwissenschaftliche Weltbild infrage zu stellen. Neuste Erklärungsmodelle spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Quantenphysik und die spirituelle Tradition vieler östlicher Länder.
Daten & Fakten
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Spielzeit: N/A
  • Genre: Documentary
  • IMDB: N/A / 10 (N/A)
  • Metascore: N/A / 100

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Top-Themen: Handlung, Trailer, Interview & Ausschnitte

Handlung und Hintergrund zu Am Anfang war das Licht

Straubinger selbst trifft zum ersten Mal auf das Thema Lichtnahrung in einer Dokumentation im Fernsehen. Hier ging es um Niklaus von Flüe. Später lernt er einen Meditationslehrer persönlich kennen, der sich selbst angeblich nur von Lichtnahrung ernährt. Hier beginnt Straubinger intensiver mit seinen Nachforschungen. Er befragt zunächst das Internet, will aber noch mehr Menschen interviewen, die sich nur von Licht ernähren. Hier beginnt er eine Reise durch viele verschiedene Länger und hat Menschen im Interview sitzen, die nur von Licht, Lebensenergie, Prana oder Qi überleben. Wichtige Personen sind dabei Jasmuheen, Michael Werner oder ein indischer Yogi namens Mataji Prahlad Jani.

Daneben bezieht Straubinger in seiner Dokumentation Personen aus der Wissenschaft, der Medizin und der Esoterik mit ein. Schließlich sucht er nach einem Erklärungsmodell zu all den Dingen, die er bisher gesehen hat. Er versucht herauszufinden, wie die Lichtnahrung funktioniert. Er nimmt dabei selbst immer eine fragende Position ein. Kritisiert damit aber auch das materialistische Weltbild und die moderne Wissenschaft, die an manchen Punkten etwa zu kurz gefasst ist. Im letzten Teil des Films geht er außerdem auf die Quantenphysik ein, auf das höhere Bewusstsein und Telekinese.

Peter-Arthur Straubinger ist als Filmkritiker für einen Radiosender in Österreich tätig. Er beschäftigt sich nach eigenen Angaben schon sehr lange mit dem Thema Lichtnahrung. „Am Anfang war das Licht“ ist sein erster abendfüllender Kinofilm und brauchte etwa fünf Jahre in der Produktionszeit. Er selbst ist der Meinung, das Thema ist noch nicht wissenschaftlich genug erforscht worden. Schließlich gibt es laut seiner Ansicht nach wirklich eine Möglichkeit, vollkommen ohne Nahrungsaufnahme überleben zu können.

Besetzung

Person
Dieter Hochegger
Wolfgang Marktl
Anton Luger
Ingrid Kiefer
Ruediger Dahlke
Jasmuheen
Walter „Omsa“ Rohrmoser
Michael Werner
Mataji Prahlad Jani
Sudhir Shah
V.N. Shah
Urmann Ohruv
Sanjay Metha
Ratan Manek
Yuan Linin
You Xuande
TCM Qi Duan Li
Gernot Pauser

Trailer

Mit diesem Trailer wirfst du einen ersten Blick auf die Dokumentation. Du lernst die Menschen kennen, die nicht essen müssen und hörst auch kritische Stimmen zum Thema Lichtnahrung.

Kritik und Zuschauermeinungen

Der Film „Am Anfang war das Licht“ bekommt unterschiedliche Kritiken in den Medien. Für die einen ist es eine aufschlussreiche und interessante Dokumentation. Für die anderen stellt der Film zu sehr die materialistische Weltanschauung infrage und belegt die Theorien weder mit Studien noch mit Fakten. So wird das Werk sogar als antiwissenschaftlich beschrieben, das nur nach einem Pseudo-Phänomen jagt und keine wirklichen Beweise dafür findet. In einem Punkt haben aber alle Kritiken etwas gemeinsam: Der Film zieht definitiv die Aufmerksamkeit auf sich und ist daher noch bekannter geworden. In vielen deutschen und österreichischen Fernsehsendungen wurde der Regisseur Straubinger eingeladen, um über seinen Film und seine Erfahrungen zu sprechen. Kritiker bestätigen auch hier, dass die Berichterstattung manipulativ sei und man viele Punkte nur zwanghaft versucht, wissenschaftlich darstellen zu lassen. Der Sender ORF stand unter harter Kritik, wie DIE PRESSE bestätigt. Er strahle die Dokumentation aus, distanziert sich heute jedoch davon. Auch die Kritik von derStandard beschreibt lediglich Parawissenschaftler im Film, die eine recht fragwürdige Stellung einnehmen.

Zuschauer sind ebenso wenig begeistert, wobei es natürlich auch hier geteilte Meinungen gibt. Manche Leute lassen sich von der Art des Films und den augenscheinlichen Fakten mitreißen. Andere hinterfragen kritisch und sehen alles in einem etwas wissenschaftlichen Aspekt. Letztlich kann man das Werk also mit 5 von 10 möglichen Punkten bewerten, da sich jeder seine eigene Meinung zum Thema bilden muss.

Auszeichnungen

Die österreichische Filmbewertungskommission hat dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“ verliehen. Außerdem hat er das Austrian Ticket 2010 der Wirtschaftskammer Österreichs bekommen. Doch nicht nur positive Auszeichnungen nennt der Film sein Eigen. So gehört auch der Negativpreis „Das goldene Brett vorm Kopf“ zu den Ehrungen des Films, der von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften kommt.

Interview und Ausschnitte

Im ORF gab es einen Talk zum Film und du bekommst ihr den Ausschnitt aus der Show. Regisseur Straubinger steht im Interview und beschreibt mehr das Thema Lichtnahrung und mehr zu seiner Recherchearbeit.

In diesem Video spricht Straubinger mehr über die Kritik zu seinem Film und wie er mit dieser Kritik umgeht. Außerdem erklärt er mehr Details zum Hintergrund und warum er diese wissenschaftliche Ansicht besitzt.

Eine Filmkritik bekommst du in diesem Video zu sehen. Dabei beleuchtet der Beitrag auch die Hintergründe zum Thema Lichtnahrung und geht auf die Umsetzung des Films ein.

Trivia / Sonstiges

  • „Am Anfang war das Licht“ ist der wohl erfolgreichste Dokumentarfilm Österreichs, der in den Kinos gelaufen ist. Mehr als 100.000 Eintrittskarten wurden allein hier verkauft.
  • Eine Schweizerin soll nach dem Film beschlossen haben, sich nur noch von Licht zu ernähren. Sie ist in der Folge verhungert. Später konnte nicht eindeutig festgestellt werden, ob die Frau den Film wirklich gesehen hat oder sich nur zufällig zur gleichen Zeit nach der Lichtnahrungsmethode ernähren wollte.
  • Straubinger beruft sich auf Niklaus von Flüe, der ihn als Schweizer Einsiedler im 15. Jahrhundert beeindruckt hat. Allerdings wurde niemals verneint oder bestätigt, dass er tatsächlich keine weitere Nahrung mehr konsumieren musste.

Fazit

Der Film „Am Anfang war das Licht“ beschreibt ein recht schwieriges Thema, das bei jedem Menschen auf eine andere Art Verständnis trifft. Während sich die einen Zuschauer vollkommen mitreißen lassen und den Augenzeugenberichten Glauben schenken, hinterfragen vor allem Wissenschaftler recht kritisch diese Annahmen. Letztlich musst du also selbst herausfinden, wie gut du mit esoterischen und etwas unglaubwürdigen Themen umgehst und ob du diese neutral bewerten möchtest. Vor allem Fernsehsender distanzieren sich sehr von dieser Dokumentation und manche Beweisführung oder auch Personen im Film erscheinen recht fragwürdig. Woran glaubst du?

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