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Jane‘s Journey – das beeindruckende Leben einer Primatenforscherin

Jane´s Journey CoverJane`s Journey ist eine spannende Dokumentation rund um das Leben der Jane Goodall. Sie gilt als erste Frau, die zu Beginn der 60er Jahre eine Langzeitstudie über Menschenaffen begann. Der Film zeigt also eine außergewöhnliche Person, die viel in ihrem Leben erreichen konnte und mehrere Generationen mit ihren Erkenntnissen beeindruckt hat. Lorenz Knauer hat diese Lebensgeschichte auf die Leinwand gebracht.
Daten & Fakten
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Spielzeit: 107 min
  • Altersfreigabe: FSK 0
  • Genre: Documentary, Biography
  • IMDB: 7,3 / 10 (273)
  • Metascore: 49 / 100

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Top-Themen: Handlung, Trailer, Interviews & Making-Of

Handlung und Hintergrund zum Film: Jane´s Journey

Janes faszinierende Reise beginnt im Jahr 1957. Damals war sie 23 Jahre alt und folgte ihrem Kindheitstraum. Sie ging als Forscherin nach Tansania und Kenia, um das Verhalten von Schimpansen näher zu untersuchen. Dabei leistete sie mit ihren Erkenntnissen eine unglaubliche Pionierarbeit. Sie beobachtete die Tiere nicht nur, sondern lebte mit ihnen direkt im Dschungel. Ihr Privatleben hingegen war nicht sehr erfolgreich. Zwei unglückliche Ehen brachte sie hinter sich und widmete sich danach nur noch der Forschung und ihrer Mission. Erst im Jahr 1986 tauschte sie die Einsamkeit im Urwald ein und nahm die Position einer Aktivistin an. Sie ging weiter auf Reisen, um die Lebensbedingungen von vielen verschiedenen Tieren zu verbessern. Sie gründete eine eigene Stiftung für den Tierschutz. Später beteiligte sie sich am Umweltschutz als UN-Friedensbotschafterin.

Lorenz Knauer scheint als Regisseur sehr von Jane Goodall beeindruckt und ehrte sie mit diesem würdevollen Porträt. Bekannt wurde die Forscherin in den 60 Jahren und ihre Arbeit gehört zu den wichtigsten wissenschaftlichen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Der Zuschauer dieser Dokumentation sieht die Welt aus den Augen der Dr. Jane. Somit teilt sie ihre Erfolge, Hoffnungen und Freuden. Aber auch die Rückschläge und Sorgen werden thematisiert. Viele Prominente sprechen von ihren Begegnungen mit Jane Goodall und unterstützen teilweise ihre Hilfsprojekte.

Besetzung

Der Film wartet mit einer großartigen Besetzung auf. Da es sich jedoch um eine Dokumentation handelt, nehmen die Schauspieler und Figuren keine Rollen ein. Sie agieren vielmehr für sich selbst. Allen voran natürlich Jane Goodall. Sie ist mit folgenden Schauspielern und Personen zu sehen:

  • Angelina Jolie
  • Pierce Brosnan
  • Hugo Van Lawick
  • Hugo Erwic Louis van Lawick
  • Dale Peterson
  • Merlin van Lawick
  • Angel van Lawick
  • Kofi Annan
  • Judy Waters
  • Donald Schultz
  • Peter Whitemountain
  • Erasto Njavike
  • Chandler Shaak
  • Mary Lewis

Trailer

Jane Goodall revolutionierte mit ihrer Arbeit nicht nur die Sicht auf die Primaten oder die Tierwelt. Ihre Forschung brachte einen komplett neuen Blickwinkel auf die Welt der Menschen mit sich. Im folgenden Trailer lernst du die beeindruckende Frau zum ersten Mal kennen und gewinnst einen Eindruck von der Machart der Dokumentation.

Kritik und Zuschauermeinungen

Viele Filmkritiker sprechen in Zusammenhang mit diesem Streifen von Ehre. Es handelt sich um ein würdevolles Porträt einer bekannten Forscherin, die auch in ihrem Alter noch eine erstaunliche Arbeit leistet. Ihre Biografie und ihr aktuelles Wirken werden im Film immer wieder miteinander verstrickt. Dabei entsteht eine emotionale Lebensreise, wie auch der Titel schon vermuten lässt. So beeindruckend das Leben der Jane Goodall sind, so will der Film mit Bildern und sehr persönlichen Passagen begeistern. Die Zeitreise ist dabei mit älteren Filmaufnahmen belegt. Sie zeigen persönliche Szenen zwischen ihr und den Tieren. Sowohl die Zuschauer aus auch die Filmexperten staunen über die Perspektive. Goodall erzählt selbst über ihre Vergangenheit und nimmt somit aktiv an der Biografie teil.

Für manche Zuschauer sind einige Szenen aber schon fast zu übertrieben dargestellt und mit einer sehr emotionalen Musik unterlegt. So beschreibt auch die Kritik von Kiopolis den Film als recht schwärmerisch. Eine weitere Kritik findest Du unter epd-film.de, die dem Werk 3 von 5 Sternen verliehen hat. Dennoch verliert der Film nicht an Charisma und der Regisseur beweist in vielen Situationen seine Hingabe zu dem Thema. Natürlich entsteht ein eher unkritisches Werk, das eine bereits in die Jahre gekommene Wohltäterin auf ihrem Weg zeigt. Und trotzdem lassen sich die Zuschauer begeistern. Weitere Details zum Leben und Schaffen der Jane Goodall hat 3sat in Zusammenhang mit dem Film aufgearbeitet.

Auszeichnungen & Besonderheiten

Für den Film selbst sind keine Auszeichnungen bekannt. Allerdings erhielt Jane Goodall selbst mehrere Ehrungen. Dazu gehört beispielsweise der Bambi aus dem Jahr 2010 in der Kategorie „Unsere Erde“. Außerdem erhielt sie den Konrad-Lorenz-Preis und den Prinz-von-Asturien-Pres. Sie trug ebenso zum modernen Klimawandel bei und gab ihre Bedenken als Umweltschützerin bekannt. Daher erhielt sie 1990 den Kyoto-Preis. Im Jahr 2017 wurde sogar ein Asteroid nach ihr benannt und die Republik Sierra Leone überreichte ihr 2019 die wohl höchste Auszeichnung des Landes: Order oh the Rokel.

Videos: Interviews mit den Beteiligten

Im folgenden Video kommt Angelina Jolie zum Wort. Sie ist Teil der Dokumentation und spricht in diesem Interview über ihre Erfahrungen mit dem Film und ihre Meinung zu Jane Goodall:

Beim Hamptons Film Festival tritt die Hauptperson selbst vor die Kamera und gibt ein kleines Interview zum Dokumentarfilm, der ihr Lebens zeigt. Sie spricht dabei über ihre Arbeit und die Ehre, die sich durch den Film erhalten hat.

Trivia / Sonstiges

  • Jane Goodall erforschte über 30 Jahre hinweg Gorillas und Schimpansen im afrikanischen Dschungel. Dabei lebte sie unter den Tieren und leistete enorme Pionierarbeit.
  • Sie startete ihre Arbeit sogar ein paar Jahre eher als Diane Fossey, die ebenfalls die Gorillas beobachtete, und Biruté Galdikas (Orang-Utangs).
  • Der Film wurde am 2. September 2010 veröffentlicht und gilt mehr als Biografie und nicht nur als Dokumentation.
  • Gedreht wurde überwiegend in Tansania, aber auch viele Schauspieler kommen zu Wort und beschreiben ihre Begegnungen mit der Forscherin.
  • In den USA ging der Film erst im Jahr 2011 an den Start hier spielte er am ersten Woche über 6.000 US-Dollar ein und konnte insgesamt mehr als 26.000 Dollar einbringen.
  • Katie Melua steuert mit dem Titel „Thank you, stars“ einen Soundtrack für die Dokumentation bei.

Fazit

Jane Goodall beeindruckte viele Menschen mit ihrer Arbeit und wurde in den 60er Jahren als Forscherin von Schimpansen berühmt. Heute unterstützt sie viele verschiedene Projekte zum Naturschutz und im Bereich der Selbsthilfe. Dabei ist sie in über 120 Ländern tätig und reist durch die Welt. Die Dokumentation von Lorenz Knauer begleitet die mittlerweile 76-jährige Umwelt- und Tierschützerin auf ihrem Weg. Es handelt sich also um ein ehrenvolles Porträt, das sowohl die Zuschauer als auch die Experten mit eindrucksvollen Bildern begeistert. Du selbst tauchst in das Wesen dieser unermüdlichen Kämpferin ein, lernst ihre Liebe zu den Tieren kennen und erfährst im Film so manchen Rückschlag. Doch als starke Frau hat sich Jane Goodall noch nie unterkriegen lassen, was das filmische Werk mehrfach beweist.

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