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OLED Fernseher – Das ist Kino-Feeling Deluxe

OLED Fernseher Nachdem die LED ihren Siegeszug im Heimkino-Segment vollzogen hatte, kam die Frage auf, wie man das Bilderlebnis noch einmal erheblich verbessern kann. Daraufhin eroberten organische LEDs oder auch OLED den Fernseh-Markt. Diese Technologie sorgt fĂŒr den besten Kontrast und das schönste Bild bei dir zu Hause. Im folgenden Artikel möchten wir dir einen umfangreichen Überblick ĂŒber diese Technologie verschaffen.
Besonderheiten
  • Extrem hoher Kontrastwert
  • Geringerer Stromverbrauch
  • Riesige Fernseher mit UHD-Auflösung
  • Enorm große Ausstattungsvielfalt

OLED Fernseher Test & Vergleich 2019

Die Zeiten von klobigen, schweren Kathodenfernsehern sind Gott sei Dank schon lange vorbei. Mit dem ersten Flatscreen erschienen immer bessere Technologien auf dem Markt, die unser Fernseherlebnis verbesserten aber auch markant den Stromverbrauch nach unten trieben. Zu dieser fortschrittlichen Technologie zĂ€hlt vor allem die LED, die light emitted diode, die dank einer starken Leuchtkraft perfekt fĂŒr Fernseher geeignet ist. Vor wenigen Jahren kam die neueste Entwicklung auf den Markt, die OLED. Hierbei handelt es sich um eine organische LED, die aus eigener Kraft Licht emittieren kann. Eine OLED kommt dabei selbst als Pixel zum Einsatz, die Millionenfach zwischen zwei dĂŒnnen Membranen untergebracht sind. Eine OLED kann sich nahezu komplett ausschalten, was einem unglaublich hohen Schwarzwert sowie einen sehr starken Kontrast zur Folge hat. OLED-Fernseher gehören zu den Modellen mit dem besten Bild auf dem Markt. Dass der Stromverbrauch zusĂ€tzlich noch besonders niedrig ist, ist ein positives Beiwerk dieser Technologie. Besonders vorteilhaft ist auch die große BlickwinkelstabilitĂ€t bei OLED-Fernsehern. Das Bild lĂ€sst sich selbst in einem großen Winkel noch ohne EinschrĂ€nkungen ablesen.

Welche Typen neben OLED gibt es noch?

OLED-Fernseher sind nicht die einzigen GerÀtetypen auf dem Markt, wenn auch aktuell eines der besten. Neben der fortschrittlichen organischen Technologie bestehen aber noch einige andere Modelle.

LCD-Fernseher

Viele Anwender glauben, dass LCD-Fernseher etwas Ähnliches sind wie LED-Fernseher, doch beschreibt OLED oder LED viel mehr die verwendeten Leuchtmittel, wĂ€hrend LCD fĂŒr die Paneltechnologie steht. LCD steht hierbei fĂŒr liquid crystal display, was so viel bedeutet wie FlĂŒssigkristallbildschirm. So sind mittlerweile fast alle LED-Modelle gleichzeitig auch LCD.

LED-Fernseher

Die LED ist der VorgĂ€nger der OLED und auch heute noch technischer Stand der Dinge. Sie ist kompakter als eine Ă€ltere Kathode, strahlt heller und verbraucht dabei weniger Strom. Das macht die LED zum Profi fĂŒr nahezu alle Einsatzbereiche, in denen Licht benötigt wird. Bei LED-Fernsehern sorgen die kleinen Dioden fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung hinter den FlĂŒssigkristallen. Licht emittierende Dioden haben zusĂ€tzlich den Vorteil, dass sie dimmbar sein. Das sorgt dafĂŒr, dass Hersteller Sensoren verwenden können, bei denen sich die LEDs automatisch dem Umgebungslicht anpassen.

Bildschirmdiagonalen von OLED-Fernsehern

Wer sich fĂŒr einen herkömmlichen LED-Fernseher entscheidet, der hat oftmals die Qual der Wahl bei der GrĂ¶ĂŸenwahl. Einfache LED-LCD-TVs erhĂ€ltst du schon ab 20 Zoll oder weniger, was die FlexibilitĂ€t eines LED-Screens stark erweitert. OLED-Fernseher sind hingegen ĂŒberwiegend nur in besonders großen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich, da der qualitative Vorteil auf kleinen Panels kaum zur Geltung kommt. Auch das Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis wĂ€re bei einem kleinen Modell unausgewogen. Beachten solltest du stets, dass du ausreichend Platz bei großen Fernsehern benötigst, damit deine Augen nicht zu Schaden kommen. Aber auch der Bildeindruck ist bei einer ausreichenden Entfernung besser, als wenn du zu nah vor dem TV sitzt. Eine einfache Regel spricht von der dreifachen Entfernung der Bildschirmdiagonale zum Fernseher. Kaufst du dir beispielsweise einen OLED-Fernseher mit einer Screen-Diagonale von 55 Zoll (139cm), solltest du mindestens vier Meter weit entfernt sitzen. Vor allem bei grĂ¶ĂŸeren Fernsehern entsteht dann der beste Bildeindruck, da deine Augen das gesamte Bild besser erfassen können. Hinzu kommt, dass OLED-Fernseher sehr leuchtstark sind, was bei unzureichender Entfernung im Dunkeln schnell zu trĂ€nenden Augen sowie Augenschmerzen fĂŒhren kann.

Die wichtigsten Hersteller von OLED Fernsehern – Samsung, Panasonic und Sony

HerstellerBesonderheiten
LG
  • LG ist einer der grĂ¶ĂŸten Hersteller fĂŒr OLED-Fernseher auf dem Markt. Mit einer eigenen Panel-Produktion kann der Hersteller mitunter die beste BildqualitĂ€t auf dem Markt bereitstellen.
    • Umfangreiche Ausstattung
    • Fortschrittliche Technologien
    • einfache und intuitive Bedienung
    • Zahlreiche AnschlĂŒsse
    • In allen Preisklassen erhĂ€ltlich
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Samsung
  • Samsung ist vielen vor allem fĂŒr seine hochwertigen, aber dennoch preisgĂŒnstigen Produkte bekannt. Doch der Hersteller kann auch High-End und bietet zahlreiche Produkte im Profi-Segment. Hier ist fĂŒr jeden etwas dabei.
    • Einfache Bedienung (typisch fĂŒr Samsung)
    • Von sehr gĂŒnstig bis gehoben ist alles vorhanden
    • Viel Ausstattung zu kleinen Preisen
    • KonnektivitĂ€t mit mobilen GerĂ€ten
    • Moderne Technologien
    • Viele gebrauchte High-End-GerĂ€te im Umlauf
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Sony
  • Wie Samsung und Panasonic ist auch Sony einer der grĂ¶ĂŸten Hersteller im Home-Entertainment-Bereich. Von Playern bis hin zu Fernsehern bekommst du hier eine riesige Auswahl vorgesetzt.
    • Alles aus einer Hand: Fernseher, Player, Rekorder, Konsolen, Audio
    • Immer hervorragende QualitĂ€t
    • Moderne Technologien fĂŒr eine bequeme Nutzung
    • Vor allem im High-End-Segment zu Hause
    • Verwendung mobiler GerĂ€te als Fernbedienung
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Dein Fernseher mit eigener Software

Fernseher, egal ob OLED oder einfache LED-Beleuchtung sind heutzutage wahre Software- und Hardwarewunder. Ähnlich wie ein PC oder ein Smartphone besitzen FernsehgerĂ€te heute eine eigene Software, mit der du nicht nur Video-on-Demand-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime nutzen kannst, du kannst mit ihr auch Apps installieren und im Internet surfen. Einige Hersteller gehen dabei den komplizierten Weg und installieren eigens entwickelte Software auf ihren GerĂ€ten, die manchmal aber nicht derart gut funktioniert, wie sich ein Hersteller das wĂŒnscht. Einfacher handhaben es andere Hersteller, die auf ihren Produkten bereits bekannte und etablierte Software wie Googles Android installieren. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Anwender sich damit auskennt und zum anderen erhöht es die FlexibilitĂ€t, da tausende Apps bereits vorhanden sind. Preislich gibt es bei diesen Möglichkeiten nur wenige Unterschiede. Möchtest du dich mit einem neuen System vertraut machen, suche dir ein Modell mit eigener Software. Keine Experimente und eine bessere Nutzerfreundlichkeit erhĂ€ltst du aber mit dem Altbekannten.

Die Bedienung eines OLED Fernsehers

Die Bedienung moderner Fernseher hat sich in den letzten Jahren kaum geĂ€ndert, außer dass sie etwas flexibler geworden ist. Die typische Infrarot-Fernbedienung, die es schon seit vielen Jahren gibt, ist auch heute nicht aus dem Heimkino wegzudenken. Allerdings kamen einige zusĂ€tzliche Bedienkonzepte auf, die vor allem das Surfen im Web oder Ähnliches erheblich leichter machen. So weisen die meisten Fernseher ein eigenes Bluetooth-Modul auf, mit dem du auch externe Tastaturen und MĂ€use nutzen kannst. Das ermöglicht dir eine einfachere und schnellere Eingabe. Besonderer Vorteil ist auch, dass du mithilfe von Skype oder anderen Diensten sogar ĂŒber deinen Fernseher chatten könntest. Andere Hersteller liefern hingegen eine Fernbedienung mit, die auf Gesten reagiert. Diese lĂ€sst sich wie die bekannten Fernbedienungen der Ă€lteren Nintendo Wii Konsole steuern. Einige Tests haben allerdings gezeigt, dass das System oft noch unausgewogen und hĂ€ufig auch nerviger ist als eine herkömmliche Fernbedienung.

Rechenstark wie ein Smartphone

Nicht nur die Software moderner OLED-Fernseher gleicht denen heutiger Smartphones und Tablet-PCs, auch die verbaute Hardware hĂ€lt hier mit. Damit die Betriebssysteme und auch die Apps, die auf den Fernsehern installiert sind, ruckelfrei funktionieren, mĂŒssen starke Prozessoren zum Einsatz kommen. Diese sind Ă€hnlich aufgebaut wie die, die du aus deinem Smartphone kennst, auch wenn CPUs (Central Processing Unit) in Fernsehern nicht ganz so schnell sein mĂŒssen. Auf der Herstellerseite selbst erfĂ€hrst du, welche Prozessoren der Hersteller fĂŒr seine GerĂ€te verwendet. Vor allem, wenn du mit deinem OLED-TV nicht nur fernsehen möchtest, sondern auch noch die Nutzung von Apps in Betracht ziehst, solltest du ein Modell mit schneller CPU auswĂ€hlen. Ist der Prozessor nicht ausreichend dimensioniert, werden einige Apps nicht funktionieren oder stark ruckeln und hĂ€ngen bleiben. Das kann die allgemeine Nutzung aber auch den Spaß am GerĂ€t stark mindern.

Welche AnschlĂŒsse benötigt dein OLED Fernseher?

Die KonnektivitĂ€t deines neuen OLED-TVs ist sehr wichtig, da diese ĂŒber die Nutzung entscheidet. Vor dem Kauf musst du unbedingt beachten, wie viele GerĂ€te (Konsolen, Blu-ray-Player, Soundsysteme) du anschließen möchtest. Aber auch kabellose Verbindungen solltest du im Vorfeld prĂŒfen, damit du ausreichend Reserven hast. Im Folgenden stellen wir dir die wichtigsten AnschlĂŒsse einmal nĂ€her vor.

HDMI

Das High Definition Multimedia Interface oder kurz auch als HDMI bezeichnet hat die Bild- und SoundĂŒbertragung revolutioniert. Erstmals war es möglich, beide Signale mit nur einem Kabel digital zu ĂŒbertragen. An deinem Fernseher sollten mindestens drei AnschlĂŒsse fĂŒr separate EndgerĂ€te in der Version 2.0 verfĂŒgbar sein. Diese Version ermöglicht die Übertragung von 4K-Inhalten mit 60 Bildern pro Sekunde.

Klinke/Optisch/Coax

Auch wenn der HDMI-Port Soundsignale ĂŒbertragen kann, benötigt dein Fernseher fĂŒr viele Lautsprecher oder Kopfhörer noch separate SoundanschlĂŒsse. WĂ€hrend Klinke-AnschlĂŒsse die Soundsignale analog ĂŒbertragen, arbeiten Coax und der optische Port mit digitalen Signalen. Besonders letzterer ist perfekt dafĂŒr geeignet, aktive Soundsysteme mit deinem Fernseher zu verbinden.

USB-Port

Der USB-Port ist ein Multitalent an deinem Fernseher, denn ĂŒber ihn kannst du nicht nur neue Software installieren, sondern auch noch Filme und Bilder anschauen. Einige TV-GerĂ€te ermöglichen es sogar, dass du Dokumente oder PrĂ€sentationen vom USB-Stick direkt öffnen kannst.

Bluetooth

Bluetooth darf im Fernseher genauso wenig fehlen, wie beim Smartphone oder Tablet. Mittels Bluetooth kannst du Daten ĂŒbertragen, deine Lautsprecher oder dein Smartphone verbinden und sogar externe Tastaturen und MĂ€use nutzen.

WLAN/Ethernet

Fast jeder Fernseher bringt heutzutage einen Internetanschluss mit zu dir nach Hause, denn als Multimediazentrale darf auch Internet nicht fehlen. Softwareupdates, Video-on-Demands oder Musik hören funktioniert problemlos ĂŒber ein integriertes WLAN-Modul. Als Alternative steht dir mit Ethernet noch die kabelgebundene Variante zur VerfĂŒgung.

Achte auf die Tuner!

FrĂŒher war es notwendig, einen weiteren Receiver fĂŒr das Empfangen von Satelliten- oder Kabelfernsehen zu nutzen. Mit integrierten Tunern im OLED-Fernseher kannst du auf das ZusatzgerĂ€t allerdings problemlos verzichten. Ein Tuner ist ein im Fernseher integrierter Receiver, der fĂŒr den Empfang des Signals zustĂ€ndig ist. Einige Fernsehanbieter wie Sky oder HD+ verlangen zwar eine SchlĂŒsselkarte, welche aber ĂŒber den CI-Schacht problemlos integrierbar ist. DafĂŒr benötigst du lediglich einen Kartenleser, den die meisten Anbieter fĂŒr ein kleines Endgeld verkaufen. GĂ€ngige Tuner sind DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit) und DVB-T (Terrestrisch). Vor allem beim terrestrischen Empfang kann es sein, dass du zusĂ€tzlich eine Antenne an deinen Fernseher anschließen musst, da in lĂ€ndlichen Regionen das Signal in RĂ€umen hĂ€ufig zu schwach fĂŒr die interne Antenne ist.

  • DVB-S/DVB-S2: Hierbei handelt es sich um einen Tuner fĂŒr den Satelliten-Empfang.
  • DVB-C: Dies ist ein Tuner fĂŒr den digitalen Kabelempfang.
  • DVB-T: Das terrestrische digitale Signal empfĂ€ngst du mit diesem Tuner.

Fast wie im Kino – Das Soundsystem ist wichtig

Das beste Bild nĂŒtzt dir wenig, wenn das Gesprochene nur blechern auf dich ĂŒbertragen wird. Besonders sehr gĂŒnstige Fernseher haben mit minderwertigen integrierten Lautsprechern zu kĂ€mpfen, da dies der beste Part des Herstellers ist, bei dem er sparen kann. Hinzu kommt aber auch der fehlende Resonanzkörper des flachen Fernsehers, der den Sound hĂ€ufig dĂŒnn und blechern wirken lĂ€sst. Teurere Modelle setzen daher auf integrierte Soundbars, die hĂ€ufig direkt unter dem Panel verbaut sind. ZusĂ€tzliche Subwoofer verbauen manche Hersteller auf der RĂŒckseite moderner Fernseher. Diese kannst du daran erkennen, dass der Fernseher an der besagten Stelle etwas dicker ist.

Stereo-Sound fĂŒr den Anfang

Aus zwei Lautsprechern entsteht ein 2.0-System. FĂŒgst du noch einen Subwoofer hinzu, erhĂ€ltst du ein 2.1-System. Dabei steht die erste Zahl fĂŒr die Anzahl der Speaker, also die Anzahl der Lautsprecher. Die zweite Zahl zeigt an, wie viele Subwoofer zum Einsatz kommen. NatĂŒrlich kannst du bei einem passiven System auch ein 2.2-System bauen, das von zwei Subwoofern befeuert wird. Hörst du am liebsten klassische Musik oder schaust ĂŒberwiegend Filme, macht dies aber wenig Sinn, da die höheren Frequenzbereiche schnell von zu starken Subwoofern ĂŒberlagert werden. Bist du ein Fan elektronischer Musik, kannst du dir damit allerdings die volle Dröhnung holen.

Surroundsound sorgt fĂŒr Kinofeeling

WĂ€hrend bei einem Stereo-System der Sound ausschließlich von vorne kommt, beschallt dich eine Surround-Anlage von allen Seiten. Der klassische Einstieg hierbei ist die 5.1-Anlage, die mit zwei Front, zwei Rear- sowie einem Center-Speaker und einem Subwoofer zu dir nach Hause kommt. Einen Schritt weiter gehst du mit dem 7.1-System, das zwei weitere Lautsprecher fĂŒr Ă€ußeren Seiten mitbringt. Planst du dein eigenes Heimkino, solltest du dir Dolby Atmos einmal genauer ansehen, denn hier kannst du mehr als 100 Lautsprecher um dich herum aufbauen.

Kriterien beim Kauf eines OLED Fernsehers

KaufkriteriumBesonderheiten
AnschlĂŒsse
  • Mindestens drei Mal HDMI
  • Optischer Ausgang fĂŒr Soundsysteme
  • LAN-Anschluss fĂŒr Internet (Alternativ WLAN)
  • USB Ports fĂŒr externe Medien
  • Coax, 3,5mm-Klinke-Port, CI+-Schacht
Software
  • Eigenes Betriebssystem vorteilhaft
  • Video-on-Demand-Apps wie Netflix, Amazon & Co.
  • Mobile Apps fĂŒr die Fernsteuerung des Fernsehers
  • Bei integrierten Tunern: EPG (elektronischer ProgrammfĂŒhrer von Vorteil)
  • ZusĂ€tzliche Apps installierbar
Allgemeine Ausstattung
  • Leucht- und Kontraststarkes Display
  • Wiedergabe unterschiedlicher Medienformate ĂŒber USB (AVCHD etc.)
  • Bei integriertem Tuner: Große Abdeckung  DVB-S, DVB-C, DVB-T etc.
  • Bluetooth und WLAN von Vorteil
  • Möglichst geringer Stromverbrauch

Gebogen anstatt gerade

Als vor einigen Jahren auf der IFA (Internationale Funkausstellung) die ersten Curved-Fernseher vorgestellt wurden, waren viele Heimkino-Fans außer sich vor Freude. Curved-Fernseher sind nicht, wie herkömmliche GerĂ€te gerade, sondern weisen eine leichte BildkrĂŒmmung auf. Das sorgt dafĂŒr, dass das Bild eines Curved-TV erheblich grĂ¶ĂŸer wirkt als ein normales Modell, da das Bild auch noch die Augenwinkel abdeckt. Curved-Fernseher haben besonders als OLED-Variante den Vorteil eines unglaublich schönen Bildes, da viele positive Effekte aufeinanderprallen.

Allerdings ist nicht alles Gold was glĂ€nzt und somit haben krumme Fernseher auch einige Nachteile. WĂ€hrend die BlickwinkelstabilitĂ€t bei einem OLED-TV sehr gut ist, fĂ€llt dieser Vorteil bei einem Curved-Display komplett weg. Durch die KrĂŒmmung haben Personen, die nicht direkt mittig zum Bildschirm sitzen, starke EinschrĂ€nkungen hinzunehmen. Außerdem musst du vorher genau ausmessen, in welchem Abstand zum Fernseher der Vorteil des grĂ¶ĂŸer erscheinenden Bildes in Kraft tritt. So solltest du, anders als bei einem geraden Modell, nicht weiter als die doppelte Bildschirmdiagonale vom TV entfernt sitzen. Dies kann aber bei einem Serien-Marathon schnell Nachteile fĂŒr deine Augen haben.

Je grĂ¶ĂŸer, desto mehr Auflösung brauchst du

OLED-Fernseher sind der Inbegriff von QualitĂ€t, denn mit ihrem hohen Kontrast sowie dem starken Schwarzwert sind Fernsehserien qualitativ genauso hochwertig wie Spielfilme von der Blu-ray. Damit du aber auch den letzten Funken QualitĂ€t aus deinem TV herauskitzelst, solltest du auf eine möglichst hohe Auflösung setzen. Wie Eingangs erwĂ€hnt, sind OLED-Fernseher selten unter 50 Zoll erhĂ€ltlich, was eine UHD-Auflösung begĂŒnstigt. WĂ€hrend du auf GerĂ€ten unter 40 Zoll selten einen entscheidenden Vorteil von 4K erleben kannst, kommst du bei großen Fernsehern in den Genuss einer besseren QualitĂ€t. Grade Modelle ab 65 Zoll und mehr sollten eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bieten, da die Pixel bei einer FullHD-Auflösung (1920 x 1080) schon fast sichtbar werden. Aber keine Sorge, die meisten OLED-Fernseher ab 55 Zoll bieten dir automatisch auch ein 4K-Panel.

Mittendrin statt nur dabei – OLED Fernseher mit 3D

War die 3D-Technologie lange Zeit nur ein Kinoerlebnis, eroberte die Technologie schnell die heimischen Wohnzimmer. Mithilfe der Shutter- und Polarisationstechnik kommst du bei verschiedenen Fernsehern in den Genuss dreidimensionaler Bilder. Im Folgenden möchten wir dir erlÀutern, wie die Techniken funktionieren.

Shuttertechnik

Die Shutter-Technik ist nicht nur beliebt, sondern auch noch relativ kostengĂŒnstig im Vergleich zur Polarisation. Zum Einsatz kommen spezielle Shutter-Brillen, die keine einfachen GlĂ€ser, sondern kleine Displays eingebaut haben. Diese dunkeln abwechselnd das Bild ab, sodass ein 3D-Effekt zustande kommt. TV-GerĂ€te mit der Shutter-Technik erzeugen zwei Bilder abwechselnd auf dem Display. Damit das 3D-Bild entsteht, muss ein Fernseher bei einem 24p Film demnach 48 Bilder erzeugen. Um Flimmern oder Flackern vorzubeugen, werden aber heutzutage oftmals mehr Bilder, bzw. höhere Frequenzen eingesetzt. Vorteile der Shuttertechnik sind der geringere Anschaffungspreis fĂŒr die GerĂ€te (Bis auf die teureren Brillen), sowie die flexible Sitzposition zum Fernseher, die man bei der Polarisation nicht hat.

Polarisationstechnik

Die Polarisation ist eine aufwendige Technik, bei der spezielle Pol-Filter zum Einsatz kommen, die ein stereoskopisches 3D-Bild erzeugen. Diese Filter sitzen in den Brillen sowie den GerĂ€ten und sorgen dafĂŒr, dass das Bild in entgegensetzt polarisiertem Licht ausgestrahlt wird. Aufgrund der fortschrittlichen Technik sind GerĂ€te mit dieser Technologie oftmals etwas teurer. DafĂŒr ist der Effekt jedoch oft stĂ€rker zu erkennen als bei der Shutter-Technik. Hinzu kommt, dass die Brillen selbst keine eigene Energieversorgung benötigen.

OLED Fernseher als Computer-Bildschirm?

Es gibt fĂŒr Gamer kaum etwas Besseres, als das Lieblingsspiel auf einem riesigen Bildschirm mit der besten Grafik zu erleben. Egal, ob du deinen neuen OLED-Fernseher am PC oder der Konsole anschließen möchtest, du brauchst stets einen speziellen Gaming-Mode. Da sich das Konsolen-Gaming in den letzten Jahren stark entwickelt hat, liefert dir mittlerweile jeder Hersteller solch einen Mode mit deinem Fernseher mit. Dieser sorgt dafĂŒr, dass die Reaktionszeiten sich dem Gaming anpassen und das Panel erheblich schneller reagiert. PC-Spieler mĂŒssen zusĂ€tzlich noch darauf achten, dass der Fernseher einen HDMI 2.0 Anschluss aufweist. Nur dieser ist in der Lage, ein 4K-Signal mit 60 Hz zu ĂŒbertragen. Hat dein zukĂŒnftiger Fernseher keinen HDMI 2.0-Port, kannst du lediglich mit 30 Hz (Vergleichbar mit 30 FPS) spielen. Das trĂŒbt den Gesamteindruck massiv und macht das Spielen zu einer gefĂŒhlten „Ruckel-Orgie“.

Die besten OLED Fernseher auf dem Markt

Samsung GQ49Q6FN – OLED fĂŒr den Einstieg

( Rezensionen)
Samsung GQ49Q6FN – OLED fĂŒr den Einstieg

Besonderheiten

  • GĂŒnstig fĂŒr einen OLED-TV (49 Zoll)
  • Quantum Dot Technologie fĂŒr atemberaubende Farben
  • Supreme UHD Dimming und Local Dimming
  • Zeitloses und Modernes Design
Dass OLED nicht unbedingt teuer sein muss, beweist Samsung mit dem GQ49Q6FN, der mit seinen 49 Zoll Bildschirmdiagonale zu den kleinen OLED-Fernsehern gehört. FĂŒr unter 800 Euro liefert dieses Modell ein 4K-Panel, Smart-TV sowie die beeindruckende Quantum Dot Technologie fĂŒr eine beeindruckende FarbintensitĂ€t. Darf es etwas mehr sein, ist das ebenso kein Problem, denn dieses Modell ist bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von 82 Zoll verfĂŒgbar.
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inkl 19% MwSt

LG OLED55C8LLA – Alleskönner mit brilliantem Sound

( Rezensionen)
LG OLED55C8LLA – Alleskönner mit brilliantem Sound

Besonderheiten

  • UHD- und auf 55 Zoll fĂŒr den ĂŒberschaubaren Geldbeutel
  • Viele AnschlĂŒsse und Triple Tuner mit DVB-T2 und DVB-C2
  • Dank WLAN-Modul schnell im Internet
  • Zeitloses und schlichtes Design
  • Streaming-Dienste wie YouTube, Amazon und Netflix integriert
Mit dem LG OLED55C8LLA hat der Hersteller einen wahren Preis-/Leistungstipp im Angebot, denn auf 55 Zoll Bildschirmdiagonale bekommst du alles, was du brauchst. FĂŒr Blu-Rays liefert dieses Modell bereits eine Ultra-HD Auflösung. HDR, Smart-TV und ein Triple Tuner sind ebenfalls mit an Bord. Aber auch die restlichen AnschlĂŒsse wie HDMI, USB, LAN, WLAN und ein Antenneneingang können sich sehen lassen. Besonders hervorstechend ist auch, dass der DVB-T und DVB-C Tuner bereits die zweite Version unterstĂŒtzen.
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Philips 65OLED803 – Die Premiumklasse

( Rezensionen)
Philips 65OLED803 – Die Premiumklasse

Besonderheiten

  • Riesige Anschlussvielfalt mit HDMI, USB, WLAN und mehr
  • ErhĂ€ltlich von 55 bis 65 Zoll
  • WiFi-Modul und Video-on-Demand-Apps
  • Triple Tuner mit DVB-C, DVB-T2 und DVB-S2
  • Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel (4K/Ultra HD)
Philips gehört wie Samsung oder LG zur High-End-Klasse der Fernsehhersteller. Besonders das integrierte Ambilight-Licht auf der RĂŒckseite sorgt fĂŒr reichlich AtmosphĂ€re beim Schauen der Lieblingsfilme und Serien. Auch der Philips 65OLED803 liefert dir bereits zahlreiche Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon und Youtube mit. Hinzu kommt ein erstklassiges und scharfes Bild, das seinesgleichen sucht. WLAN sowie LAN dĂŒrfen auch bei diesem OLED-Fernseher nicht fehlen.
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