Heimkino

heimkinoImmer mehr Menschen richten sich Zuhause ein eigenes Heimkino ein. Auf diese Weise kann die Kinoatmosphäre auch nach Hause gebracht werden. Während noch vor einigen Jahren viel Geld für eine Heimkinoanlage investiert werden mussten, so sind die Preise mittlerweile so stark gefallen, dass das Heimkino längst nicht mehr nur reichen Leuten vorbehalten ist.

Das Heimkino gibt es bereits seit den 30-er Jahren. Damals wurden spezielle Schmalfilme vertrieben, die mit Projektoren zu Hause als Stummfilm abgespielt werden konnten. Mit den 60-er Jahren stieg die Nachfrage nach Heimkinos deutlich. Der Super8-Schmalfilm von Kodak ermöglichte eine völlig neue Heimkino-Technologie.
Während jedoch früher bereits ein einfacher Fernseher als Heimkino bezeichnet wurde, werden heute großformatige Fernseher oder Videoprojektoren in Verbindung mit DVD-Playern und Dolby-Digital/DTS-Soundsystemen eingesetzt.

Das Herzstück eines eigenen Heimkinos ist die Leinwand. Diese ist natürlich umso eindrucksvoller, je größer sie ausfällt. Allerdings ist hierfür auch der entsprechende Platz im Raum notwendig. Denn nur, wenn der Beamer genügend weit weg gestellt werden kann, kann auch die volle Leinwand ausgefüllt werden. Es ist im Übrigen empfehlenswert, die Leinwand fest an der Wand anzubringen, anstatt portable Geräte zu nutzen. Diese schlagen oft Wellen und geben das Bild nicht so gut wieder wie feste Anlagen.
Alternativ zur Leinwand kann auch die Wand als solche zum Projizieren verwendet werden – hierfür muss der Untergrund jedoch in matter, weißer Farbe gestrichen sein und über eine glatte Fläche verfügen. Die typischen Bildbreiten für Heimkino-Leinwände liegen bei ungefähr zwei Metern. Das Format ist üblicherweise in 16:9 gehalten.
Manche Haushalte legen sich auch einen großformatigen Plasmafernseher zu, über den die Kinoatmosphäre genossen werden kann.

Der Beamer ist das teuerste Gerät der Heimkino-Anlage. Dieser sollte auf jeden Fall sorgfältig ausgewählt werden. Hier ist nicht nur der Preis entscheidend, sondern vor allem auch die Qualität. Denn der Beamer (auch: Projektor) ist dafür verantwortlich, wie gut die Bildqualität letztendlich ausfällt. Und gerade billige Projektoren haben oft eine schlechtere Bildqualität zur Folge – beispielsweise durch eine ungleichmäßige Lichtverteilung.

Des Weiteren gehört zu einem Heimkino auch eine entsprechende Soundanlage. Diese sollte möglichst über Dolby Digital verfügen und eine einwandfreie Tonwiedergabe gewährleisten können. Erst durch den richtigen Sound wird das Heimkino zum authentischen Kinoerlebnis.

Nicht zuletzt sollten komfortable Sitzmöglichkeiten vorhanden sein, um das Heimkino auch wirklich genießen zu können.

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